Basstölpel

Basstölpel (Moros bassanus)

Basstölpel
Ein Paar Basstölpel im Portrait

Artenbeschreibung Basstölpel

Der Basstölpel, wissenschaftlich als Morus bassanus bekannt, ist ein beeindruckender Seevogel, der die Herzen von Vogelbeobachtern und Naturliebhabern gleichermaßen erobert. Mit seiner charakteristischen Erscheinung und seinem faszinierenden Verhalten hat der Basstölpel eine lange Geschichte in der Mythologie und Folklore. In einigen Kulturen wird er als Symbol für Stärke und Anmut betrachtet und sogar als Wappentier verwendet.

Körperliche Merkmale:

Sie sind große Vögel mit einer Flügelspannweite von etwa 165 bis 180 Zentimetern und einer Körperlänge von 75 bis 90 Zentimetern. Sie haben ein weißes Gefieder, einen gelben Kopf und Hals sowie schwarze Flügelspitzen. Ihr auffälligstes Merkmal sind jedoch die blauen Augenringen und der lange, spitze Schnabel. Während der Brutzeit entwickeln sie zudem auffällige gelbe Streifen entlang ihres Halses.

Volksmund:

Der Basstölpel wird im Volksmund oft als „Tölpel“ oder „Tölpelvogel“ bezeichnet. Diese Namen könnten sich auf sein manchmal unbeholfenes Verhalten bei der Landung und beim Starten von Wasser beziehen.

Mögliche Unterarten:

Es gibt keine anerkannten Unterarten des dieses Tieres, da diese Vögel in ihrem Verbreitungsgebiet nur geringfügig variieren.

Ähnliche Arten:

Basstölpel sind aufgrund ihrer imposanten Größe und ihres einzigartigen Erscheinungsbilds schwer mit anderen Vögeln zu verwechseln. Sie sind jedoch mit anderen Sturmvögeln wie dem Trottellummen zu finden, die ähnliche Lebensräume teilen.

Verhalten:

Basstölpel sind ausgezeichnete Fischer und jagen Fische, indem sie aus der Luft ins Meer tauchen. Sie sind für ihre atemberaubenden Sturzflüge aus großer Höhe bekannt, bei denen sie sich kopfüber ins Wasser stürzen, um ihre Beute zu fangen. Diese Vögel sind auch gesellig und brüten in großen Kolonien auf felsigen Küstenklippen und Inseln.

Ernährung:

Die Hauptnahrung des tollen Seevogel besteht aus Fischen, insbesondere Makrelen und Heringen. Sie suchen ihre Beute in großen Schwärmen und stürzen sich aus großer Höhe ins Meer, um sie zu fangen.

Paarungsverhalten:

Basstölpel sind monogam und kehren Jahr für Jahr zu denselben Brutkolonien zurück. Während der Balzzeit führen sie beeindruckende Flugshows und Gesänge auf, um einen Partner anzulocken. Sie bauen ihre Nester aus Seetang und Pflanzenteilen auf den Klippen und legen ein einzelnes Ei. Beide Eltern beteiligen sich an der Brut und der Fütterung des Nachwuchses.

Tragzeiten und Brutzeiten:

Die Tragzeit beträgt etwa 40 Tage, und die jungen Basstölpel werden von ihren Eltern etwa 75 Tage lang versorgt, bis sie flugfähig sind. Statistisch gesehen erreichen viele von ihnen die Geschlechtsreife im dritten oder vierten Lebensjahr.

Habitat:

Steilküsten und Felswände. Basstölpel brüten in großen Kolonien auf steilen Klippen und jagen Fische im offenen Meer.

Besonderheiten:

Basstölpel sind bemerkenswerte Vögel, die durch ihre imposante Erscheinung und ihr faszinierendes Verhalten hervorstechen. Ihre Sturzflüge ins Meer sind spektakulär und ziehen Vogelbeobachter aus der ganzen Welt an.

Leider tragen die Altvögel auch gerne abgerissene Teile von Fischernetzen auf ihre Nistfelsen. Dort verfangen sich häufig die Jungtiere in den Maschen und verenden dort kläglich.

Tipps für Naturfotografen:

Um diese beindruckenden Vögel zu fotografieren, ist eine Kamera mit einem guten Teleobjektiv unerlässlich, da sie oft in großer Entfernung auf Klippen brüten. Es ist wichtig, Geduld zu haben und sich ruhig zu verhalten, um die Vögel nicht zu stören. Frühe Morgen- oder späte Abendstunden sind oft die besten Zeiten für Aufnahmen, da das Licht dann besonders schön ist. Ein Stativ kann auch hilfreich sein, um die Kamera stabil zu halten und klare Bilder zu erhalten.

Basstölpel
Basstölpel mit Algen als Nistmaterial
Junger Basstölpel
Basstölpel im Jugendkleid
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