Fototour Insel Samos

Samos Restaurant

Start der Fototour Insel Samos

Im Juni 2023 verbrachte ich mit meiner Frau 8 Tage auf der wunderschönen griechischen Insel Samos. Da machte es auch keinen Unterschied mehr das ich mir am fünften Tag einen Zeh brach und die letzten Tage nur noch langsam humpeln konnte. Der Abflug startete auf dem Flughafen Düsseldorf bei Sonnenaufgang. Das war schon eine tolle Einstimmung für den Urlaub

Ausrüstung

Im Gepäck hatte ich meine kleine Fotoausrüstung für die Reisen:

  • Canon R5
  • Canon RF 100-500mm f/4.5-7.1L IS USM

  • Canon RF 1,4x Extender
  • Canon RF 15-35mm f/2.8 L IS USM

  • Kase K9 Filterhalter mit diversen Filtern
  • Haida Pro II MC CPL-VND 82mm
  • Rollei CT-5c Reisestativ

Über die Insel Samos

Samos liegt in unmittelbarer Nähe zur Türkei und ist nicht so mit Touristen überlaufen wie die anderen großen Griechischen Insel. Geographisch muss man sich dies Eiland so vorstellen: Auf dem mittleren Bereich mittel hohe Berge und über diese geht es in ständigen Serpentinen hinunter an die Küstenbereiche. Küstenstraßen gibt es aber keine die durchgängig um die Insel herumführen.

Im westlichen Bereichen der Insel liegt der kleine Flughafen direkt neben einen Strand. Im Umfeld des Flughafen gibt es größere flache Bereiche wo auch Landwirtschaft betrieben wird. 

Hotel Votsalakia Beach

Wir hatten uns absichtlich ein kleineres Hotel ausgesucht um die berühmte griechische Gastfreundlichkeit auch in einer familiären Atmosphäre genießen zu können. Dem war auch tatsächlich so.

Das Hotel lag nur durch eine sehr schmale Straße vom Meer getrennt. Auf der Meerseite der Straße war die zugehörige Strandbar mit Restaurant und urgemütlichen Sitzecken unter freien Himmel. Das war dann unser Bereich wenn wir von unseren Tagestouren mit dem Mietwagen zurück waren.

Ziel der Reise

Natürlich stand die Erholung im Vordergrund. Die sieht bei mir und meiner Frau aber immer etwas unterschiedlich aus. Nach den Tagestouren mit dem Mietwagen trennten sich unsere Wege oft. Während sie am Strand sich sonnte, ging ich in das Hinterland des kleinen Touristenstädtchen um vorwiegend Tiere zu fotografieren.
Die Fototour Wildtierfotografie erwies sich als wenig erfolgreich. Es war jeden Tag 30 Grad heiß oder darüber. Da sieht man nicht viel außer Schmetterlinge oder mal ein paar Tauben.

An einem Tag hatte ich Glück und sah eine ca. 1,20m große Scheltopusik. Das ist die größte Schleichenart die mir bekannt ist. Leider war sie so flink das ich kein vorzeigbares Foto schaffte. Die Begegnung waren nur sehr wenige Sekunden. Sie sind viel scheuer als unsere kleinen Blindschleichen.

Tagestouren oder Fototouren

Wir unternahmen an jedem Tag Fahrten mit dem Auto um kleine Fischerorte und Bergdörfer aufzusuchen. Parkten dort und gingen spazieren.Natürlich hatte ich immer das Weitwinkel mit dem Haidafilter angebaut. Denn Landschaft und die vielen Details in den Orten sowie die schmalen blumigen Gassen mit ihren Weiß/Blauen Look sind schon sehr besondere Motive.

In den größeren Städten gibt es viele Sehenswerte Museen, Archäologische Stätten und wenn am Wasser gelegen, mit schönen Häfen und großen Yachten von wahrscheinlich Superreichen Menschen.
Natürlich gab es überall gemütliche Restaurants die für schmales Geld ganz leckere Gerichte von Fleisch bis zu frischen Meeresfrüchten anboten. Erstaunlich gut hat auch das Alpha-Bier geschmeckt. Hatte ich nicht erwartet das es so gut schmeckt.

Die letzten Tage

Durch meinen gebrochenen und stark angeschwollenen Zeh passte ich in keinen Schuh mehr rein. Also humpelte ich mit meiner Frau zu so einem Touristenshop an der Promenade. Mit Deutscher Sprache kam man dort nicht weiter aber mit Englisch lief die Kommunikation hervorragend. Als ich von mein Missgeschick erzählte bot man mir gleich einen Stuhl an. Ich sagte das ich die größten Badelatschen oder Sandalen bräuchte die sie im Sortiment haben um wieder etwas besser laufen zu können. Die ganzen Schuhe waren eingeschweißt in Folie aber der Verkäufer riss ein Schuhpaar nach dem anderen auf bis wir ein ungefähr passendes gefunden hatten.

Solch eine Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft hatte uns richtig gerührt. Eigentlich waren alle Einheimischen dort super entspannt und extrem freundlich. Wir haben uns auf der Insel Samos sehr wohl gefühlt und alleine wegen der Menschen lohnt es sich schon dort noch einmal Urlaub zu machen.

Abreise

Den Weg zurück zum Flughafen musste meine Frau den Mietwagen fahren. Das machte sie sehr ungern wegen der vielen Serpentinen und den schmalen Straßen.

Als wir gerade in den Bergen ankamen setzte ein Erdbeben ein was wir im Auto bei dem Gerumpel auf der Straße gar nicht bemerkten. Erst am Flughafen angekommen erzählten uns aufgeregte Touristen von dem Beben mit Erdrutschen und Beschädigungen an einigen Häusern. Der Abflug nach Düsseldorf verspätete sich um eine Stunde weil angeblich durch das Beben (war auch in der Türkei spürbar) eine Radaranlage ausgefallen war.

Fazit

Wir fliegen wieder hin. Grüne Insel im Blauen Meer, wunderbare Menschen, gemütliche Hotels, tolles Essen, Alpha Bier und kein Massentourismus wie anderswo im Mittelmeerraum. Für die Fototour Tierfotografie würde ich aber sicher das nächste mal den Frühling wählen.

Eine kleine Fotoauswahl von Bildern der schönen Insel Samos

Ähnliche Beiträge

Nach oben scrollen
WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner