Grosser Schillerfalter

Großer Schillerfalter (Apatura iris)

Artenbeschreibung

Der Große Schillerfalter ist ein beeindruckender Schmetterling, der in Europa heimisch ist. Mit einer Flügelspannweite von etwa 60 bis 75 Millimetern gehört er zu den größeren und prächtigsten Tagfaltern.
 
Merkmale und Aussehen:
  • Die Flügel des Großen Schillerfalter haben eine charakteristische schillernde blau-violette Färbung, die je nach Lichteinfall intensiv schimmert.
  • Die Flügeloberseite der Weibchen ist dunkler als die der Männchen und zeigt ein breites schwarzes Band mit blauen Flecken.
  • Die Unterseite der Flügel ist bräunlich und hat eine feine Musterung.
Flugzeiten:
  • Die Flugzeit des Großen Schillerfalters erstreckt sich von Juni bis August, wobei die Hauptflugzeit in den warmen Sommermonaten liegt.
Verhalten:
  • Der Große Schillerfalter bevorzugt feuchte Lebensräume wie Auenwälder, Waldränder und Bachläufe.
  • Männchen sind oft an markanten Landmarken wie Baumkronen oder Felsen zu finden, von denen aus sie ihr Revier verteidigen.
  • Die Weibchen legen ihre Eier einzeln auf oder in die Nähe von Weidenröschenpflanzen ab, da diese die Futterpflanze für die Raupen sind.
Habitat:
  • Laubwälder, besonders in der Nähe von Flüssen und Bächen
  • Dieser Schmetterling benötigt lichte Wälder mit Unterwuchs, wo er sich von Baumharz und überreifem Obst ernährt.
Besonderheiten:
  • Der Große Schillerfalter ist aufgrund seiner schillernden Flügel und seines imposanten Erscheinungsbildes eine beeindruckende Erscheinung in der Schmetterlingswelt.
  • Er ist geschickt darin, sich in der dichten Vegetation zu verstecken, was seine Beobachtung zu einer besonderen Herausforderung macht.
  • Die Art steht unter Naturschutz, da sie empfindlich auf Umweltveränderungen reagiert und auf intakte Lebensräume angewiesen ist.
Der Große Schillerfalter ist zweifellos ein wunderschöner und faszinierender Schmetterling, der mit seinen schillernden Flügeln und seinem Lebensraum anspruchsvolle Naturliebhaber in seinen Bann zieht. Seine Anwesenheit in der Natur ist ein Zeichen für die Schönheit und Fragilität unserer Ökosysteme und unterstreicht die Bedeutung des Naturschutzes.
 
Meisterhafte Makrofotografie
Den Großen Schillerfalter ins beste Licht rücken Ein Schmetterling, der flüchtig und voller Schönheit durch die Welt flattert, kann ein überaus faszinierendes Fotomotiv sein. Besonders der Große Schillerfalter, mit seinem schillernden Farbenspiel und auffälligen Muster, fasziniert Naturfotografen. Doch um ihn in all seiner Pracht aufzunehmen, bedarf es mehr als nur einem schnellen Auslöser. Hier sind einige Tipps, um den Schillerfalter mit Respekt vor seiner Fluchtdistanz und im besten Licht der Tageszeit zu fotografieren.
 
Objektivbrennweite:

Beim Fotografieren von Schmetterlingen wie dem Großen Schillerfalter sollten Sie die Fluchtdistanz des Insekts berücksichtigen. Dies ist der Abstand, den Sie einhalten müssen, um zu vermeiden, dass der Schmetterling wegschwebt. Für den Großen Schillerfalter liegt die Fluchtdistanz etwa bei 1 bis 1,5 Metern. Daher sind Objektive mit einer Brennweite von etwa 100-500mm ideal. Objektive mit einer solchen Brennweite erlauben Ihnen, aus einer sicheren Entfernung detaillierte Aufnahmen zu machen, ohne das Insekt zu stören. Prüfen sie die Naheinstellgrenze ihres Objektives. Am besten nähern sie sich einem ruhenden Schmetterling so vorsichtig das sie ihn mit einem richtigen Makro Objektiv mit einer Brennweite von 100mm aufnehmen können.

Kameraeinstellungen:

Neben der Objektivbrennweite sind auch die richtigen Kameraeinstellungen von entscheidender Bedeutung. Hier empfiehlt sich eine hohe Blendenzahl (z.B. f/11), um das ganze Insekt von vorne bis hinten scharf zu bekommen. Denn je näher sie sich am Motiv befinden desto mehr verlieren sie an Tiefenschärfe. Der Hintergrund wird in den meisten Fällen wegen der mangelnden Tiefenschärfe sehr unscharf werden und der Fokus wird auf den Schmetterling gelenkt. Auch eine hohe Verschlussgeschwindigkeit (z.B. 1/500s oder schneller) ist wichtig, um Bewegungsunschärfe zu vermeiden oder Bewegungen durch Wind auszugleichen.

 

Tageszeit:
Schmetterlinge wie der Große Schillerfalter sind tagsüber aktiv, doch die beste Zeit für Fotografien ist am frühen Morgen oder später Nachmittag. Hier ist das Licht weich und verleiht den Aufnahmen eine warme, fast magische Atmosphäre. Zudem sind Schmetterlinge in diesen Tageszeiten oft ruhiger und daher leichter zu fotografieren. 4. Geduld und Respekt: Vergessen Sie nicht, Geduld ist der Schlüssel in der Makrofotografie. Es kann Zeit brauchen, bis der Schmetterling in die perfekte Position fliegt. Respektieren Sie seine Fluchtdistanz und vermeiden Sie hektische Bewegungen. Schmetterlinge sind empfindliche Geschöpfe, es ist daher wichtig, sie nicht zu stören oder zu bedrängen. Die Fotografie des Großen Schillerfalters kann eine lohnende Herausforderung sein. Mit dem richtigen Objektiv, den passenden Kameraeinstellungen und einem respektvollen Umgang mit dem Motiv können Sie atemberaubende Bilder dieses faszinierenden Insekts einfangen. Happy shooting!
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