Hermelin (Mustela erminea)

Hermelin

Artenbeschreibung

Dieses Wiesel ist ein kleines Säugetier, das in den nördlichen Regionen Europas, Asiens und Nordamerikas beheimatet ist. Es gehört zur Familie der Marder und zeichnet sich durch sein auffälliges Aussehen und sein anpassungsfähiges Verhalten aus.

 

Merkmale:
  • Das Hermelin hat einen schlanken Körperbau mit kurzen Beinen und einem langen, buschigen Schwanz.
  • Das Fell ist im Winter reinweiß, während es im Sommer bräunlich bis rötlich-braun wird. Diese Farbänderung wird als Fellwechsel bezeichnet und dient der Tarnung in unterschiedlichen Jahreszeiten.
  • Das Hermelin hat ein spitzes Gesicht mit kleinen Ohren und schwarzen Augen.
Nachwuchs:
  • Die Fortpflanzungszeit des Hermelins erstreckt sich von Frühjahr bis Sommer.
  • Das Weibchen bringt in der Regel zwischen vier und acht Jungen, sogenannte Welpen, zur Welt.
  • Die Tragzeit beträgt etwa 30 Tage.
  • Die Jungen öffnen nach etwa drei Wochen ihre Augen und sind mit etwa zwei Monaten selbstständig.
Verhalten:
  • Das Wiesel ist ein ausgezeichneter Jäger und ernährt sich hauptsächlich von kleinen Nagetieren wie Mäusen und Wühlmäusen.
  • Es ist ein territorialer Jäger und markiert sein Revier mit Duftmarken.
  • Das Hermelin ist sowohl tag- als auch nachtaktiv, je nach Verfügbarkeit der Beute.
  • Es ist ein ausgezeichneter Kletterer und Schwimmer und bewegt sich geschickt durch verschiedene Lebensräume wie Wälder, Wiesen und Dickichte.
Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen:
  • Männliche Hermeline sind in der Regel etwas größer als die Weibchen.
  • Während des Fellwechsels im Winter behalten die Weibchen oft einen Teil ihrer braunen Fellfärbung am Schwanzende, während die Männchen vollständig weiß werden.

Habitat:
  • Waldgebiete, Feldfluren, Flussufer
  • Hermeline sind in verschiedenen Habitaten heimisch, wobei sie Deckung und reichhaltige Beutevorkommen bevorzugen.
Besonderheiten:
  • Das Hermelin hat eine bemerkenswerte Fähigkeit, sich an seine Umgebung anzupassen, indem es sein Fell entsprechend der Jahreszeit wechselt.
  • Im Winter wird das weiße Fell des Hermelins von Jägern oft als „Hermelinpelz“ bezeichnet und für die Herste
Tipps für Naturfotografen:

Das Fotografieren eines wilden Hermelins kann eine ziemliche Herausforderung sein, da diese Tiere oft scheu und flink sind. Um erfolgreiche Fotos zu erzielen, solltest du einige Dinge beachten.

Zunächst ist es wichtig, sich über die Gewohnheiten und Lebensweise der Hermeline zu informieren. Wo und wann sind sie am aktivsten? Dieses Wissen kann dir helfen, die besten Chancen für eine Begegnung zu planen.

Geduld ist ein weiterer Schlüssel. Es kann Stunden dauern, bis sich eine Gelegenheit bietet, also sei bereit, Zeit zu investieren.

Für die richtige Ausrüstung solltest du eine Kamera mit einem Teleobjektiv verwenden, um aus sicherer Entfernung zu fotografieren. Ein Stativ kann die Stabilität erhöhen.

Tarnung und Geduld sind entscheidend. Versuche, dich unauffällig zu verhalten, leise zu sein und plötzliche Bewegungen zu vermeiden.

Das beste Licht für Tierfotografie bietet oft die Morgen- oder Abenddämmerung. In diesen Stunden sind Hermeline aktiver.

Respektiere die Tiere und ihre Umgebung und halte die Distanz ein, um sie nicht zu stören.

Nach dem Fotografieren kannst du die Bilder in der Nachbearbeitung verbessern, um Farben, Kontrast und Schärfe anzupassen.

Denke immer daran, die Natur zu respektieren und die Tiere nicht zu belästigen, während du versuchst, großartige Fotos zu machen.

 
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