Schlingnatter (Coronella austriaca)

Schlingnatter

Artenbeschreibung

Die Schlingnatter, auch Glattnatter genannt und lebt in vielen Teilen Europas und ist besonders in Wiesen, Wäldern und Feldern zu finden. Dank ihrer Anpassungsfähigkeit hat sie sich weit verbreitet. Schlangen sind oft in Mythen und Legenden vertreten und symbolisieren Verführung sowie Wechsel oder Weisheit. Auch wenn die Schlingnatter in solchen Geschichten nicht immer im Vordergrund steht, repräsentiert sie dennoch diese Bedeutungen. In der Heraldik sind Schlangen ein häufiges Symbol für Wissen und Schutz und Erneuerung.

Der Name „Schlingnatter“ bezieht sich auf ihre Jagdmethode und „Glattnatter“ auf ihre Schuppen. Sie ist ein wichtiges Reptil in Europa, umgeben von Mystik und Geschichte.

Körperliche Merkmale:

Die Schlingnatter ist eine schlange, die typischerweise 60 bis 90 Zentimeter lang wird. Sie hat eine graue bis braune Grundfärbung mit dunklen Flecken auf dem Rücken und eine auffällige Zeichnung auf dem Kopf.

Mögliche Unterarten:

Es gibt verschiedene Unterarten der Schlingnatter, die sich in ihrer Verbreitung und geringfügig im Aussehen unterscheiden können.

Verhalten:

Schlingnattern sind tagaktiv und in der Regel harmlos für den Menschen. Sie sind gute Kletterer und leben in einer Vielzahl von Lebensräumen wie Wäldern und offenen Feldern.

Ernährung

Ihre Hauptnahrung besteht aus kleinen Säugetieren und Vögeln, Eidechsen und Amphibien. Sie sind bekannt dafür, ihre Beute zu erwürgen, indem sie sich um sie herum wickeln.

Nachwuchs:

Die Schlingnatter bringt lebende Jungtiere zur Welt, normalerweise 5 bis 20 in einem Wurf. Die Geburt erfolgt im Spätsommer oder Herbst.

Tragzeiten:

Die Tragzeit der Schlingnatter beträgt etwa 3 Monate.

Fluchtdistanzen:

Schlingnattern sind vorsichtige Tiere und flüchten normalerweise bei Annäherung. Ihre Fluchtdistanz beträgt jedoch nur wenige Meter.

Lebensweise:

Sie bevorzugen Lebensräume mit ausreichender Deckung sowie hohes Gras oder Unterholz. Sie sind territorial und haben einen begrenzten Aktionsradius.

Paarungsverhalten:

Die Paarung erfolgt im Frühling. Männchen kämpfen oft um Weibchen, und die Paarung kann mehrere Stunden dauern.

Besonderheiten:

Diese Schlangenart unterscheidet sich von anderen Schlangen durch ihre auffällige Zeichnung auf dem Kopf und das Fehlen von Giftzähnen. Sie ist daher harmlos für den Menschen.

Habitat:

Trockene Wälder, Steinbrüche, Heidegebiete. Diese Natternart bevorzugt trockene und sonnige Habitate mit Verstecken unter Steinen oder Holz.

Artenschutz:

Die Schlingnatter ist in einigen Regionen geschützt, da ihre Bestände aufgrund von Lebensraumverlust abnehmen. Der Erhalt von natürlichen Lebensräumen ist entscheidend für ihren Schutz

Weiter Schlangenarten:

Ringelnatter

Tipp für Naturfotografen:

Schlingnattern sind scheue Tiere. Um sie optimal abzulichten, empfiehlt es sich, aus sicherer Entfernung zu fotografieren und auf keinen Fall sollte man sie stören. Ein Teleobjektiv und Geduld sind nützliche Werkzeuge für gelungene Aufnahmen.

Schlingnatter
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